Andreas Grün

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Willy Burkhard

1900–1955

Serenade

Burkhard war einer der bedeutendsten Schweizer Komponisten des 20. Jahrhunderts. Sein Schaffen begann im Zeichen der Jugend­bewegung und wurzelt ganz in der Tradition, obwohl er sich auch von Komponisten wie Strawinsky, Schönberg oder Bartók anregen ließ. So verbinden sich auch in der 1944 geschriebenen Serenade für Flöte und Gitarre, op. 71 Nr. 3, tonaler Klang­sinn mit differenzierten Strukturierungs­methoden des motivischen Materials.

Pressestimmen

Zu einem Höhepunkt des Abends geriet dann die Wiedergabe der drei­sätzigen „Serenade für Querflöte und Gitarre“ von Willy Burkhard … Burkhard versteht es in diesem Werk, unter­schiedlichste Klang­farben und -gesten einander gegen­über­zustellen und in harmonisch frei­tonaler Sprache den Ausdruck mal gesanglich-ruhig, mal in huschenden, nacht­farbenen Linien oder in expressivem Ausbruch zu führen. Das Werk endet in einem „Marsch“, dessen äußerlich-vorder­gründiger Grundton immer wieder Schatten wirft, als wenn es kein Zutrauen zur „Marsch­richtung“ geben könne. Das Duo brachte die musikalische Vielfalt des Stückes mit großer Überzeugungs­kraft zum Ausdruck.

Reichenhaller Tagblatt

Einen Akzent setzte die „Serenade“ op. 71 Nr. 3 von Willy Burkhard …, eines Komponisten, der seinen persönlichen Stil an Hindemith, Strawinsky und Bartok ausbildete und sich die polyphone Denkweise Bachs zu eigen machte. … Mit der einer Serenade eigenen Heiterkeit und Leichtigkeit wurde dieses Stück musiziert. In lebhaftem, aus­drucks­starkem Spiel ging der Gitarrist Andreas Grün … gut auf Michaela Papenberg ein; seine Art zu interpretieren war durchweg fein­fühlig und musikalisch.

Schwarzwälder Bote