Andreas Grün

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Andreas Grün

Nach Lehraufträgen an den Musikhochschulen Karlsruhe und Mannheim unterrichtet Andreas Grün seit 2006 an der Musikhochschule Trossingen Hauptfach Gitarre sowie die Lehrveranstaltung „Neue Musik für Gitarre“.
Obwohl er auch Alte Musik oder das klassisch-romantische Solo- und Kammermusikrepertoire mit großer Begeisterung spielt und unterrichtet, stellt die zeitgenössische Musik einen wichtigen Aspekt in Grüns künstlerischer Tätigkeit dar: Nach Schulmusikstudium in Karlsruhe und Gitarrenstudium in Wien hat er bei Wolfgang Rihm (Karlsruhe) und Rudolf Kelterborn (Basel) auch Komposition studiert und zahlreiche Solowerke für verschiedenste Instrumente, Vokal- und Kammermusik sowie Chor- und Orchesterwerke geschrieben.
Als Gitarrist wurde Grün maßgeblich von drei Lehrern geprägt: musikalisch von dem Lautenisten Jürgen Hübscher und dem Chorleiter Martin Schmidt, deren Unterricht er im Rahmen seines Schulmusikstudiums genießen konnte, sowie technisch – erst viel später – von dem holländischen Musikerphysiotherapeuten Gerrit van de Klashorst, der ihm ein vertieftes, in einigen Punkten von traditionellen Lehrmeinungen abweichendes Verständnis von Spieltechnik vermittelt hat.
Zwanzig Jahre lang hat Grün als Solist und insbesondere als Kammermusiker regelmäßig konzertiert. Dabei spielte er im In- und Ausland mit diversen Orchestern und hat zahlreiche Solo- und Ensemblewerke für den Rundfunk sowie auf Tonträger aufgenommen. Beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Schweinfurt erreichte er 2001 als einziger deutscher Teilnehmer die Finalrunde und erlangte zusammen mit seinen Partnern, dem Čiurlionis-Streichquartett aus Vilnius, als bestes Ensemble mit Gitarre den zweiten Preis. 2016 spielte er die posthume Uraufführung des zuvor von ihm entdeckten frühesten Gitarrenwerks Hans Werner Henzes.
In den letzten Jahren hat Grün seine Konzerttätigkeit reduziert und widmet sich stattdessen vermehrt seinen pädagogischen Aktivitäten, die das gesamte Spektrum zwischen Unterricht für Kinder und Jugendliche sowie Berufsaus- und -fortbildung abdecken.
Andreas Grün hat international beachtete Artikel für Fachzeitschriften über gitarristische Themen geschrieben und wird regelmäßig eingeladen, Vorträge über seine Spezialgebiete zu halten.


ausführlichere biografische Informationen

Pressestimmen über Andreas Grüns Gitarrenspiel weiter zurück

Von den ersten Akkorden … an … herrschte eine schier atemlose Stille im Publikum. Es waren keineswegs virtuose Effekte, die eine solche Konzentration bewirkten, sondern die suggestive Art und Weise, wie Andreas Grün die musikalischen Figurationen herausarbeitete. Er modellierte behutsam und zart die einzelnen Motive, schuf leise Übergänge, baute die Spannungsbögen sachte auf und ließ sie nachklingen.

Pforzheimer Zeitung

Andreas Grün wusste seinem Instrument Farben abzugewinnen, das Liniengeflecht bestechend klar nachzuzeichnen und auch schließlich dem virtuosen Spiel sein Recht zu geben. Was aber am meisten beeindruckte, war sein urmusikalisches, lebendig atmendes Musizieren. Der Hörer war nie gelangweilt, obwohl eine einzelne Gitarre längst nicht den Raum so besitzergreifend füllt wie beispielsweise ein Flügel.
Doch war dieses intensive Spiel Andreas Grüns so voller Abwechslung, so voller dynamischer Nuancen und so voller plastischer Klarheit, dass die Spannung vom ersten bis zum letzten Ton anhielt.

Südwest Presse

Aus der Feder von Joh. Fr. Fasch … stammte das Konzert für Gitarre, Streicher und Basso continuo d-Moll. Andreas Grün aus Karlsruhe stellte beispielhaft die Klangfülle und -schönheit des Soloinstrumentes vor; der zweite Satz, ein reiner Ohrenschmeichler. Die grifftechnischen Herausforderungen dieses Werkes wurden mit spielerischer Leichtigkeit gelöst.

Oberndorfer Zeitung

A. Grün, par sa technique éblouissante, prouvait son degré stupéfiant de virtuosité.
A. Grün bewies durch seine beeindruckende Technik einen verblüffenden Grad an Virtuosität.

Vevey-Riviera

Reiktų pažymėti išties retą atlikėjo universalumą bei preciziškumą. Kažin ar atsirastų Lietuvoje panašaus lygio klasikinės gitaros meistras.
Man muss die wirklich seltene Universalität sowie Präzision des Spielers bemerken. Wer weiß, ob man in Litauen einen Meister der klassischen Gitarre von ähnlich hohem Niveau finden könnte.

Durys, Klaipėda (Memel)

Eine perfekte Aufnahme! … Man kann diese Werke kaum besser spielen. … Den Gitarristen erkennt man sofort als großen, feinsinnigen Künstler. Er spielt mit erlesenem Schönheitssinn und musikalisch motivierter Nuancierfähigkeit.

Das Orchester


weitere Pressestimmen

Pressestimmen über Andreas Grüns Kompositionen zurück

Unzweifelhafter Höhepunkt … war eine „symphonie fantastique en miniature“, wie Frank Michael die Komposition seines Musikerkollegen Andreas Grün nannte. Sein „Capriccio über mi-chae-la“ geriet zur spannenden akustischen Darstellung der Chaostheorie.

Marburger Neue Zeitung

Die eindrucksvollste Komposition dieses Abends war vielleicht das Streichtrio „Schatten – Spuren – Splitter“ „für Träumerohren“ von Andreas Grün …

Badische Neueste Nachrichten

Das Morbide seiner Epoche hat Trakl vorausgeschaut, und Todessehnsucht erfüllte ihn in kühn formulierten Nachtbildern. Grüns Vertonungen sind adäquat, voll düsterer Schönheit, in einem fahlen Glanz. Da wird nicht gelärmt, gestottert und gegeckert, sondern beklemmend schön gesungen.

Pforzheimer Zeitung

Bezwingende Wirkung mit seinen hämmernden Klavierbasstönen in den Ecksätzen löste das plakative, höchst eindringliche Klaviertrio Nr.1 aus, das Andreas Grün … komponiert hatte.

Badische Neueste Nachrichten


weitere Pressestimmen zu den einzelnen Kompositionen siehe über die jeweiligen Verweise weitere Informationen auf der Seite Werke




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