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Solowerke • Kammermusik • Vokalmusik • Fixed Media • Ensemble-, Orchester- und Chorwerke • Bühnenmusik • Bearbeitungen • Texte |
Von Anfang an war das Erfinden eigener Musik für mich genauso
wichtig wie das Wiedergeben bereits vorhandener Werke und so trat ich nicht nur als Gitarrist schon vor dem Studium
an die Öffentlichkeit, sondern hatte auch meine ersten Erfolge als Komponist bereits in der Schulzeit mit meiner
Musik zur Text- und Spielmontage Weissagung (nach Peter Handke), aufgeführt u. a. bei
den deutsch-
Nachdem ich während des Schulmusikstudiums von meinem sonst so gestrengen Tonsatzlehrer Rudolf Kelterborn ermutigt
worden war, weiter zu komponieren, und später das Glück hatte, einen Studienplatz beim damaligen Shootingstar Wolfgang
Rihm zu bekommen, entstanden in den 80er- und 90er-
Als Musiker, der selbst ein Instrument mit historisch breitem Repertoire spielt, kamen für mich Inspirationen oft auch aus
der musikalischen Vergangenheit und so entstand ein stilistisch vielschichtiges Œuvre ohne Berührungsängste
vor angeblich abgegriffenem Material. Wenn etwa das Soggetto cavato meines meistgespielten Werkes, des virtuosen,
minimalistisch angehauchten Flötensolos Capriccio über mi-chae-la durch eben diese
Tonfolge des Namens Michaela den a-Moll-Dreiklang umschreibt, so stört mich das recht wenig. Warum soll ein
harmonischer Dreiklang nicht ebenso zum kompositorischen Material gehören wie Chromatik, Dissonanzen, Klangkontinuen,
Geräusche?
Wichtig ist für mich bei aller Vielfalt der verwendeten Mittel immer die Verbundenheit mit der Musizierpraxis geblieben,
denn als Gitarrist habe ich oft erlebt, dass ich unspielbare oder gar destruktive Werke von Komponistenkollegen zur
Uraufführung aufs Notenpult bekam. Wenn ich also beispielsweise in meiner Hyperion-Trilogie für Bassinstrumente –
… in die Nacht des Unbekannten …, … für des Menschen wilde Brust …,
… wie der Sonne Strahl die Pflanzen … – die Möglichkeiten der Mikrointervallik im
Extrem erkundete, dann nicht einfach als eine spekulative Idee, sondern praktisch und hörend, mit der Vierteltongitarre
in der Hand, wobei sich mir die sechsfache Unterteilung des üblichen Halbtonschrittes als Grenze des
Wahrnehmbaren und somit Grenze des sinnvoll Komponierbaren darstellte.
Stets war es mein Wunsch, nicht einfach künstlerische Selbstbefriedigung zu betreiben, sondern sowohl für die
Ausführenden als auch fürs Publikum eine Musik von spontaner und suggestiver Wirkung zu gestalten, eine Musik, die
nicht nur „Papiermusik“, sondern unmittelbar erlebbar ist, die vielleicht in zweiter Instanz durch
Erläuterung und Analyse weitere Sinnebenen offenbaren kann, in erster aber – gehört werden soll.

1984 (UA 27.6.1990 Karlsruhe)
variable Dauer (ca. 30–40 Min.)
1985/88 (UA 13.6.1989 Karlsruhe, SDR-Aufnahme 1991)
5 Min.
Zimmermann-
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1986 (UA 14.2.1989 Karlsruhe, SDR-Aufnahme 1991)
7 Min.
vollständige Partitur (PDF)
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1986 (UA 20.7.1990 Freiburg)
13 Min.
1986 (UA 19.6.1991 Karlsruhe)
7 Min.
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1990 (UA 10.2.1992 Karlsruhe, SWF-Aufnahme 1994)
8 Min.
(Simultanaufführung mit … für des Menschen wilde Brust …
und/oder … wie der Sonne Strahl die Pflanzen … möglich)
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1990–91 (UA 22.1.1994 Freiburg, SWF-Aufnahme 1994)
7 Min.
(Simultanaufführung mit … in die Nacht des Unbekannten …
und/oder … wie der Sonne Strahl die Pflanzen … möglich)
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1997–99 (UA 28.3.1999 Tel Aviv)
16 Min.
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• II
• III
• IV
• V
• VI
1992–2002 (UA 25.1.2003 Karlsruhe)
20 Min.
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1982 (UA 23.5.1985 Karlsruhe)
2½ Min.
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1986/2020 (UA 16.10.1988 Karlsruhe, SDR-Aufnahme 1991; UA der Neufassung 11.7.2020)
9 Min.
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1987 (UA 6.7.1987 Tübingen)
17 Min.
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1988–91 (UA 18.10.1991 Freudenstadt)
abendfüllend (ca. 20 Min. plus ca. 40 Min. Alte Musik)
1988–89 (UA 10.2.1989 Kaiserslautern)
ca. 8 Min.
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1989 (UA 2.2.1990 Karlsruhe, SDR-Aufnahme 1990)
Auftragswerk mit Unterstützung des Kultusministeriums Baden-Württemberg
20 Min.
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1990 bzw. 1990–91 (UA 30.1.1991 bzw. 5.6.1992 Karlsruhe)
7 Min.
1990–91 (UA 28.6.1992 München)
15 Min.
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• II
• III
1991 (UA 4.10.1991 Luzern)
8 Min.
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• II
• III
• IV
• V
1991/92 (UA 23.10.1992 Karlsruhe)
5 Min.
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1993 (UA 2.5.1993 Essen)
7 Min.
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vollständige Partitur (PDF)
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1993 (UA 22.1.1994 Freiburg, SWF-Aufnahme 1994)
Auftragswerk mit Unterstützung des Kultusministeriums Baden-Württemberg
6 Min.
(Simultanaufführung mit … in die Nacht des Unbekannten …
und/oder … für des Menschen wilde Brust … möglich)
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vollständige Partitur (PDF)
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1993 (UA 19.5.1995 Karlsruhe)
12 Min.
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2001–02 (UA 25.1.2003 Karlsruhe)
Auftragswerk mit Unterstützung des Kultusministeriums Baden-Württemberg
14 Min.
vollständige Partitur
Violoncello-Stimme (PDF)
2002–03 (UA 25.1.2003 Karlsruhe)
15 Min.
weitereInformationen
vollständige Partitur
Gitarren-Stimme
Flöten-Stimme
Violoncello-Stimme (PDF)

1988 (UA 8.12.1989 Karlsruhe)
11½ Min.
1992 (UA 23.10.1992 Karlsruhe, SDR-Aufnahme 1993)
5½ Min.
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(Wiedergabe der Sprecherpartie als Zuspielung möglich)
1992 (UA 23.10.1992 Karlsruhe)
Duofassung ca. 13 Min., Solofassung ca. 11 Min.
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1992–93 (UA 27.10.1994 Karlsruhe)
35–40 Min.
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• III
• IV
• V
• VI
• VII
• VIII
• IX
• X
• XI
• XII
1992–93 (UA 19.3.1993 Heidelberg)
20 Min.
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• II
• III
• IV
• V
• VI
• VII
• VIII
• IX
• X
• XI

1996 (UA 10.2.1996 Karlsruhe)
20 Min.

1983
9 Min.
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1987
17 Min.
1988/89 (UA 23.10.1992 Karlsruhe)
5 Min.
1989 (UA 27.6.1993 Karlsruhe, SDR-Aufnahme 1993, UA der alternativen Fassung: 26.5.1998 Vilnius)
24 Min.
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vollständige Partitur (PDF)
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Fassung mit Klarinette anhören
1989 (UA 24.3.1990 Blaubeuren)
10 Min.
1990/2011 (UA 21.4.1990 Karlsruhe, SDR-Aufnahme 1990; UA der Neufassung 17.7.2011 Karlsruhe)
30 Min.
weitere Informationen
vollständige Partitur (PDF)
1991–92 (UA 5.6.1992 Karlsruhe)
13 Min.
weitere Informationen
vollständige Partitur (PDF)
1998 (UA 16.5.1998 Karlsruhe)
4½ Min.
weitere Informationen
vollständige Partitur
(Zupforchester)
Stimmen (PDF)
vollständige Partitur
(Fassung für Gitarrenensemble)
Stimmen (PDF)

1977–78 (UA 6.5.1978 Pforzheim)
abendfüllend


10 Min.
vollständige Partitur (PDF)
9 Min.
Universal Edition, UE 31364 (Partitur) und 31365 (Stimmen)
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1984 (veröffentlicht in „Gitarre & Laute“ 3/1984)
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Text (PDF)
2005 (veröffentlicht in „concertino“ 2/2007)
vollständiger
Text (PDF)
2012–13 (veröffentlicht in „Gitarre aktuell“ IV/2012, I/2013, II/2013, III/2013 und IV/2013)
2013 (veröffentlicht in „concertino“ 3/2013, 4/2013 und 1/2014)
vollständiger
Text (PDF)
2016 (veröffentlicht in „neue musikzeitung“ 7·8/2016)
vollständiger
Text (www.nmz.de)
2017 (veröffentlicht in „EGTA-Journal“ 4/2017)
vollständiger
Text (www.egta-d.de)
2012/20 (veröffentlicht im Verlag dreizehnodervierzehn, 2020)
Leseprobe (www.amazon.de)

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